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Mitteilung an alle Mitglieder der DNEG und Freunde Namibias

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Förderer unserer Projekte und unserer Arbeit für die weitere Entwicklung Namibias, 
Nach einer anstrengenden Reise und mit einigem Erfolg sind Herr Kuhn und ich mit vielen Neuigkeiten aus Namibia zurückgekehrt. Die Reise führte uns von Windhoek 
nach Swakopmund, nach Utusep zu der Schule, an der Dr. Hausburg, Frau Charlotte Herzog und ich im Jahr 2001 die Einweihung des Speisesaales und der beiden 
Hostels für die die Jungen und Mädchen vornahmen. Wir weihten dort zwei weitere Schulräume ein, die aus Geldern anlässlich meines 70.ten Geburtstages 
gesammelt wurden. Gebaut haben diese zwei Klassenzimmer Lehrlinge von NIMT (Namibian Institute of Mining and Technology) unter der Leitung von Herrn 
Ralph Bussel, der heute als 2. Mann bei NIMT arbeitet. Bedankt haben wir uns bei den Lehrlingen und bei Herrn Bussel mit einem Mittagessen in Swakopmund. 
Das Team hatte hervorragende Arbeit geleistet.

Weiteres können Sie aus dem Reisebericht von uns beiden lesen. Es war eine sehr gute Veranstaltung. Weiter fuhren wir nach Otjikondo, wo wir herzlich 
willkommen geheißen wurden. Der Abend mit Gilly und Reiner Stommel war sehr aufschlussreich, denn wir sprachen über die Politik des Landes. Dieses Land 
ist ein Phänomen, denn obwohl jetzt am 27.11.2015 Kommunalwahlen sind, ist die Bevölkerung ruhig und besonnen. Der neuen Präsident Hein Geingrob, 
der seit März regiert, ist anerkannt und man hofft auf gute Ergebnisse seiner Regierung. Er ist ein bekannter Mann, da er schon viele Besuche und Einweihungen 
vor seiner Präsidentschaft vorgenommen hatte. Ein große Thema war die Anerkennung des sog. Völkermordes an den Hereros im Jahre 1908 durch die deutsche 
Regierung. Dass dieser nicht stattgefunden hat, hat Herr Schneider Waterberg in vielen Publikationen bewiesen. Ich kann die deutsche Regierung nicht 
verstehen, bin aber dadurch beruhigter, dass Bundestagspräsident Lammert gesagt hat, es gäbe keine Verhandlungen mit den einzelnen Gruppen, sondern nur 
mit der Regierung von Namibia. Herr Reiner Stommel berichtete von der großen Trockenheit, die das Land auch dieses Jahr heimgesucht hatte und dass viele 
Farmer aufgeben müssen, da sie ihr Vieh zu sehr niedrigen Preisen verkaufen müssten. Sie berichteten weiter über die beiden Schulen, Otjikondo und St.
Michael, den es zurzeit sehr gut ginge. Weiter fuhren wir nach Ombilii, wo wir den amtierenden Vorstand Herrn von Versen trafen. Der Zustand in Ombilii ist 
sehr schlecht und wie Sie auch auf den Bildern unseres Reiseberichts entnehmen können. Auch der Verkauf von Handwerksmaterialen wird durch Einkäufe von
anderen Quellen unterstützt, z.B. Taschen aus China. In der zweiten Woche waren wir in Gquaina und in Witvley und haben unterwegs die Probleme
mit dem Präsidenten des Schulverbandes in Swakopmund in Hochfeld besprochen. Am Ende der Reise haben wir noch den neuen Botschafter Herrn Christian Schlaga getroffen
und über die Arbeit der DNEG/GNDC berichtetet. Es fehlt vor allem an ausgebildeten Leuten mit Erfahrung, die das Land vorwärts bringen würden.

Es fehlt an Geld um die Projekte umzusetzen, die notwendig wären. Es gibt aber auch Lichtblicke, nämlich, dass ein Hersteller von Solarpanelen jetzt mit der 
Stadt Otjiwarongo einen Vertrag unterzeichnet hat, wonach er Solarstrom an den Unterverteiler liefert und dafür bezahlt wird. Ein Lichtblick auch für die DNEG. 
Dieses Modell könnte uns weiterbringen. Liebe Mitglieder, Sponsoren und Freunde der DNEG, jedes Jahr schreiben die Präsidenten diesen Satz: Die DNEG kann 
nur mit Spenden und Zuschüssen effektiv helfen. Daher auch meine Bitte, unterstützen Sie die DNEG weiter oder vermehrt im Rahmen von 
Corporate Social Responsibility. 
Ich danke Ihnen und wünsche ein gutes Jahr 2016 und hoffe auf volle Kassen bei der DNEG, damit wir weiterhin für Namibia arbeiten können.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen
Dirk Rogge,
Präsident DNEG

Hier finden sie den Jahresbericht 2015 inkl. Reisebericht